Der Repowering-Windenergiepark Warnsdorf (Brandenburg) ist in Betrieb. Foto: Lutz Lehmann

Projektmeldung

UKA nimmt Windpark Warnsdorf komplett in Betrieb

Der Brandenburger Repowering-Windpark ist fertiggestellt und liefert nun nachhaltig produzierten Strom für 40.000 Haushalte.

Seit Herbst 2020 wurden sie Stück für Stück mit Spezialkränen errichtet – nun ist die letzte der zwölf Windenergieanlagen im Repowering-Windpark Warnsdorf bei Halenbeck-Rohlsdorf (Brandenburg) in Betrieb gegangen. Wer beim Transport der großen Anlagenteile oder bei der Errichtung dabei war, konnte sehen: Bei der Entstehung eines solchen Windenergieparks sind Fachwissen und technisches Geschick auf höchstem Niveau gefragt. Während die Anlagen den Wind brauchen, um Strom zu erzeugen, darf bei der Errichtung mit dem Kran hingegen keine starke Brise wehen. Projektentwicklerin Stephanie Deleroi vom Energieparkentwickler UKA Cottbus sagt: „Wenn die letzte Windenergieanlage steht und der Windpark Warnsdorf seinen vollen Betrieb aufgenommen hat, macht das stolz. Wir sind dankbar für die großartige Zusammenarbeit aller Beteiligten, und das Ergebnis zeigt uns, dass die Energiewende mit dem gemeinsamen Einsatz aller gelingen kann.“

Zwölf Anlagen des Herstellers Vestas vom Typ V126 produzieren nun mit einer Nennleistung von je 3,6 Megawatt Strom für mehr als 40.000 Haushalte. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Repowering-Projekt, bei dem zwölf veraltete Anlagen aus dem Jahr 2001 gegen moderne ausgetauscht wurden. Die neuen Windenergieanlagen können die 3,6-fache Strommenge der alten produzieren. Sobald die Bauarbeiten im Windpark beendet sind, kann rund um die Anlagen wieder wie gewohnt Landwirtschaft betrieben werden.