Scheckübergabe vor dem Gemeinschaftshaus Könnigde veröffentlicht am

Engagement

UKA unterstützt Erholungsfahrt für Kinder aus Katastrophengebiet

Finanzielle Mittel an Hilfswerk „Kinder von Tschernobyl“ übergeben

Auch wenn Tschernobyl und Fukushima in der tagtäglichen Berichterstattung kaum mehr eine Rolle spielen - die Folgen der Katastrophen sind für die in den verstrahlten Gebieten lebenden Menschen nach wie vor Alltag.

30 Jahre sind seit dem Reaktorunglück in Tschernobyl vergangen. Ein „normales“ und gesundes Leben ist für viele Betroffene jedoch nach wie vor nicht denkbar. Obwohl die Kinder der kontaminierten Regionen erst nach der Katastrophe geboren wurden, tragen auch ihre Körper die Folgen mit.

Um die Beschwerden ein wenig zu lindern, veranstaltet der Verein „Kinder von Tschernobyl“ jährlich eine Erholungsfahrt für Kinder aus der weißrussischen Stadt Narowlja in die Altmark. Um dieses Engagement zu unterstützen, hat der Windparkentwickler UKA am 24. Mai 2018 einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro an das Hilfswerk übergeben. Dieses Geld fließt direkt in die diesjährige Fahrt: „Ohne Hilfe von Sponsoren wäre die vierwöchige Erholungsfahrt finanziell kaum stemmbar“, sagt Renate Oesemann vom Vereinsvorstand. 18 Mädchen und Jungen sowie drei Betreuungspersonen kann der 1991 gegründete Verein so jährlich eine Auszeit in der Altmark ermöglichen. „Das Geld von UKA fließt in die Spritkosten und deckt so den Transport der Kinder in die Unterbringungen als auch zu verschiedenen Ausflugszielen“ so Renate Oesemann weiter.

Seit dem 28. Mai 2018 weilen die Kinder nun schon in Wittenberge, machen Ausflüge, beispielsweise in den Hansapark, spielen, basteln und können unbeschwert Kind sein. Am kommenden Wochenende beziehen Sie ihr Quartier in Arendsee. Zwischenzeitlich verleben die Kinder auch zwei Wochenenden bei Gastfamilien der Region.

„Als Unternehmen der Erneuerbaren-Energien-Branche ist es uns wichtig, unnötige Risiken bei der Stromerzeugung zu vermeiden und die Wende in der Energiewirtschaft voranzubringen. Bis heute leiden die Menschen in und um Tschernobyl unter den Folgen des Unglückes. Mit unserer Spende wollen wir einen Beitrag leisten, damit die Erholungsfahrt der Kinder aus Narowlja auch weiterhin durchgeführt werden kann“, so Katrin Sauer, Abteilungsleiterin der UKA Meißen Projektentwicklung GmbH & Co. KG.