Die Schwertransporte finden nachts zwischen 22 und 6 Uhr statt. veröffentlicht am

Pressemitteilung

Windenergieanlagen auf dem Weg nach Niedersachsen

UKA Nord erweitert seinen Windpark in der Samtgemeinde Gieboldehausen auf insgesamt acht Windenergieanlagen. Seit Ende September werden die Anlagenkomponenten angeliefert.

Zu Beginn wurden auf sechs LKW eine Nabe, ein Maschinenhaus, ein Getriebe sowie drei Turmsektionen angeliefert. Weitere Transporte zum Projektgebiet Höherberg im Landkreis Göttingen folgen. Die letzten Komponenten werden voraussichtlich Ende November den Windpark erreichen.

Von der A7 Anschlussstelle 72 Göttingen Nord legen die Transportfahrzeuge 24 Kilometer bis zum Windpark über die Bundesstraße zurück. „Die Erschließung über die B27 dient der Entlastung der anliegenden Gemeinden vom Anlieferungsverkehr und wurde im Vorfeld intensiv mit den Beteiligten abgestimmt“, bestätigt Sabine Krüper, Projektleiterin bei UKA Nord. Darüber hinaus finden die Schwertransporte nachts zwischen 22 und 6 Uhr statt, wodurch Verkehrseinschränkungen vorgebeugt wird.

Im Vorfeld wurden nach umfangreichen Planungen Wege und Kranstellflächen sowie Fundamente gebaut. „UKA greift bei dabei so wenig wie möglich in die Umwelt ein“, erklärt Sabine Krüper. So wurden beispielsweise für die Erschließung des Windparks bereits vorhandene Zuwegungen genutzt. Nachdem der Windparkentwickler 2016 seine erste Anlage im Landkreis Göttingen realisiert hat, werden voraussichtlich ab Mitte Oktober die sieben weiteren Anlagen gebaut. Umgesetzt wird der Bau der Anlagen von UKA Projektträger, dem Bauträger der UKA-Gruppe.

Die Windenergieanlagen des Herstellers Vestas haben eine Nennleistung zwischen 3,45 und 3,6 Megawatt und Rotordurchmesser zwischen 126 und 136 Meter. Im Projektgebiet kommen erstmals auch Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 166 Metern zum Einsatz. Dieser Anlagentyp ist für die Windenergiegewinnung im Binnenland optimiert. Ab 2019 werden die Windenergieanlagen am Höherberg dann langfristig umweltfreundlichen Strom in der Mitte Deutschlands produzieren.

Neben Projekten im Landkreis Göttingen plant UKA-Nord weiterer Vorhaben im Norden Deutschlands. „Seit 2012 ist UKA Nord in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein am Markt aktiv. Zunächst erfolgte die Betreuung aus Rostock, seit 2015 auch aus der Regionalniederlassung in Hannover“, berichtet Oliver Niewald, Abteilungsleiter der Projektentwicklung. „Mit acht Teams und über 80 Mitarbeitern im technischen und kaufmännischen Bereich gewähren wir zu jeder Zeit eine professionelle Betreuung und zügige Bearbeitung über alle Projektentwicklungsphasen.“