UKA diskutiert mit ostdeutscher Politik und Energiebranche. Foto: Claudia Koslowski/PIXAPOOL veröffentlicht am

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UKA diskutiert mit ostdeutscher Politik und Energiebranche

Auf dem 8. Ostdeutschen Energieforum diskutierten die Ministerpräsidenten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie weitere politische Entscheider mit über 400 Teilnehmern aus der Energiewirtschaft und Wissenschaft über die Energiewende und den Klimaschutz. Auch Guido Hedemann, Geschäftsführer von UKA Cottbus, brachte sich ein.

Vom 29. bis 30. Oktober diskutierten auf dem 8. Ostdeutschen Energieforum die Ministerpräsidenten aus Sachsen, Michael Kretschmer, und Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, sowie weitere politische Entscheider mit über 400 Teilnehmern aus der Energiewirtschaft und Wissenschaft über die Energiewende und den Klimaschutz. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter der Leitfrage „Wege der (nachhaltigen) Transformation des deutschen Energiesystems – Wie gestalten ostdeutsche Wirtschaft und Industrie eine erfolgreiche Energiewende?“

Auf dem Podium vertreten: Guido Hedemann, Geschäftsführer von UKA Cottbus. Die Fragestellung „Bürgerinitiativen allerorts - Wie reagiert man auf die schwindende Akzeptanz der Energiewende?" debattierte er mit Roberto Kort, Vorsitzender des Aktionsbündnisses „Gegen den unkontrollierten Windkraftausbau – Freier Horizont", Tina Löffelsend, Leiterin Energie- und nationale Klimapolitik des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND), Dr. Kay Ruge, Beigeordneter beim Deutschen Landkreistag und Mitglied des Vorstands Fachagentur Windenergie an Land, Ingo Seeligmüller, Geschäftsführer der NeulandQuartier GmbH sowie Prof. Dr. Dieter Sell, Geschäftsführer der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA). Moderiert wurde das Panel von Andreas W. Poldrack, Geschäftsstellenleiter der Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien – VEE Sachsen e. V.

Guido Hedemann widersprach der These der schwindenden Akzeptanz. Seit Jahren belegten Umfragen, dass mehr als 80 Prozent der Bundesbürger die Energiewende befürworteten und für den Ausbau der Windenergie seien. Kay Ruge unterstützte Hedemanns Argument und wies auf die neue Akzeptanzstudie der Fachagentur Windenergie hin (mehr dazu hier). Hedemann vertritt die Auffassung, dass der Eindruck der schwindenden Akzeptanz entstanden sei, weil man in den vergangenen Jahren meist nur die Gegner gehört habe, die besonders lautstark auf sich aufmerksam machen. Diese Windkraftgegner seien in den letzten Jahren immer aggressiver und vor allem organisierter auftreten. So gibt eine bundesweite Vernetzung von Anti-Windkraft-Initiativen. Aber es zeige sich eine erfreuliche Entwicklung! Seit dem Auftreten von „Fridays for Future" machten jetzt auch zahlreiche Befürworter der Windenergie lautstark auf sich aufmerksam.

Professor Dieter Sell warb für ein Mehr an Bürgerbeteiligung bei Windenergieprojekten wie zum Beispiel vergünstigte Stromtarife oder direkte Beteiligungsmöglichkeiten und für das Schaffen von Mehrwerten für die lokale Bevölkerung durch zum Beispiel Nutzung der Windparkinfrastruktur für schnelles Internet.

Neben Michael Kretschmer (CDU) und Dr. Reiner Haseloff (CDU) waren unter anderem Thomas Kralinski (SPD), Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Beziehungen, Christian Dahlke, Abteilungsleiter Energie und Landesentwicklung beim Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr.-Ing. Klaus Freytag, Beauftragter des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für die Lausitz, sowie Dr. Hendrik Haßheider, Regierungsdirektor im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vor Ort. Aus der Branche der Erneuerbaren waren neben UKA unter anderem Enertrag und juwi vertreten. Das Ostdeutsche Energieforum öffnet sich der Energiewende und den Erneuerbaren immer mehr - wenngleich alteingesessene Unternehmen der Energiewirtschaft noch immer stärker vertreten sind. Doch auch die VNG AG, enviaM, LEAG oder die European Energy Exchange AG richten ihr Geschäft immer weiter an der Energiewende aus.

Zur Akzeptanz-Studie der Fachagentur Wind

Berichterstattung zu UKA und Energiewende