Ernte das ganze Jahr: Einnahmen durch Windenergie

Ob Acker, Weideland oder Wald – Ihr Grundstück könnte ein wichtiger Baustein der Energiewende sein. Die Verpachtung von Flächen für die Windenergie ist lohnenswert, risikoarm und prinzipiell in ganz Deutschland möglich.

Immer mehr Landeigentümer profitieren von der Energiewende. Durch das Verpachten ihres Acker- und Weidelands schaffen sie für sich und ihre Familien eine zusätzliche Einnahmequelle. Da Windenergieanlagen eine vergleichsweise kleine Fläche beanspruchen, können die umliegenden Felder als Weideland, für den Fruchtanbau, als Wald oder die Pferdehaltung weiter bewirtschaftet werden.

Die Zukunftsaussichten für „Windmüller“ sind positiv. Windkraftanlagen bilden das Rückgrat der deutschen Energiewende. Bereits heute liefern sie rund die Hälfte des erneuerbaren Stroms – Tendenz steigend. Allein bis 2025 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strom-Mix von heute 30 Prozent auf dann 45 Prozent steigen. Bis 2050 sogar auf 80 Prozent. Dafür werden weitere Flächen für Windräder benötigt.

Welche Standorte sind für Windenergieanlagen geeignet?

  • Ackerland
  • Weideland
  • Grünland
  • Wald (Wirtschaftsforst)
  • Ehemalige Deponien
  • Rekultivierte Tagebaue

Überall in Deutschland gibt es Standorte, die zur Windernte gut geeignet sind. Viele davon befinden sich in Mittel- und Süddeutschland – beispielsweise in Wirtschaftswäldern. Vor einigen Jahren wäre eine wirtschaftliche Windenergiegewinnung dort kaum möglich gewesen. Die Windbranche hat allerdings in Sachen „Wind im Wald“ einen großen technischen Leistungssprung gemacht:
So wurden für Standorte in unebenem Terrain wie den Mittelgebirgen oder in Forstgebieten spezielle Anlagen entwickelt. Die heute verwendeten Turmhöhen erlauben eine Windausbeute über den Baumwipfeln in einer Luftschicht mit hohen Windgeschwindigkeiten.

"Ich fühle mich bei UKA dank der guten persönlichen Betreuung sehr gut aufgehoben. Projekt- und Bauablauf wurden mir detailliert erklärt. Und wenn ich Fragen habe, steht jederzeit ein Ansprechpartner bereit."

Silvio Schapp, Landeigentümer in Göllnitz

Silvio Schapp

Landeigentümer in Göllnitz

Projektablauf Landeigentümer

Projektablauf

Sie wollen wissen, wie auf Ihrem Land eine Windenergieanlage entsteht? Hier halten wir Informationen über den Ablauf eines Windenergieprojektes für Sie bereit.

Zum Projektablauf

Rückbau der Windenergieanlagen – kein Risiko für Landeigentümer

Anders als die großflächigen Landschaftsveränderungen durch Braunkohleabbau sind Eingriffe
durch Windräder reversibel. Sie werden aufgebaut, erzeugen zwei Jahrzehnte saubere Energie, werden innerhalb weniger Tage inklusive Fundamenten rückgebaut und am Ende befindet sich dort wieder eine grüne Wiese oder ein Feld, das bewirtschaftet werden kann.
Landeigentümer, die mit UKA zusammenarbeiten, tragen hierbei kein Haftungs- und Rückbaurisiko. 

Wie läuft die Verpachtung meines Ackers ab?

  • Welchen Preis bekomme ich, wenn ich meinen Acker verpachte?

    Sie erhalten während des Betriebszeitraums der Windkraftanlage ein laufendes Nutzungsentgelt ähnlich einer Pacht. Es variiert nach dem Windertrag.

    Sie erhalten zudem Wartegeld für den Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und der rechtskräftigen Ausweisung als Eignungsgebiet sowie für den Zeitraum bis zur Inbetriebnahme der Windenergieanlage. Außerdem bekommen Sie Einmalzahlungen für bestimmte Beeinträchtigungen auf Ihrem Grundstück wie Wegebau, Kabeldurchführung und Baumaschinenstellplätze.

  • Verpachte oder verkaufe ich meinen Acker?

    Bei Windenergieprojekten werden die Flächen üblicherweise nicht gekauft. Stattdessen werden die für die Errichtung und den Betrieb der Windkraftanlagen erforderlichen Nutzungsrechte langfristig gesichert. Der Vorteil für Landeigentümer und Landwirte: Die Flächen können parallel zur Windenergienutzung weiter bewirtschaftet werden.

  • Was geschieht beim Bau der Windräder auf meinem Grundstück?

    Die Windkraftanlagen benötigen neben einer Zuwegung ein solides Betonfundament. Während der Bauzeit sind Standflächen für den Kran sowie das Bauequipment erforderlich. Für den Technikaufbau werden außerdem häufig vorübergehende Zuwegungen benötigt, die nach erfolgtem Aufbau komplett zurückgebeugt werden.
    Fällt der Aufbau in die Phase eines bestimmten Fruchtstandes, wird Ihnen beziehungsweise Ihrem Pächter der Ernteausfall für die benötigte Teilfläche ersetzt. Drainagen (Melioration), die sich auf Ihrem Land befinden, bleiben intakt. Weitere Informationen zum Bauablauf finden Sie hier.

  • Trage ich ein Rückbaurisiko nach Stilllegung der Windräder?

    Landeigentümer, die mit UKA zusammenarbeiten, tragen kein Haftungs- und Rückbaurisiko. Neben einer Haftungsfreistellung bekommt der Verpächter eine Rückbaugarantie für die Windenergieanlage, das Fundament und die zugehörige Infrastruktur.

Fazit

  • Vielerlei Grundstücke eignen sich für die Erzeugung von Windenergie – in ganz Deutschland
  • Eine Verpachtung ist für Landeigentümer risikoarm – kein Haftungs- und Rückbaurisiko
  • Windkraft als zusätzliche Einnahmequelle: Während sich die Rotoren drehen, kann die Fläche weiter bewirtschaftet werden
Flächenprüfung

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