UKA – Wir sind Experten für Windenergie im Wald

Wälder sind die größten Klimaschützer unsere Erde – nicht nur als natürlicher Kohlenstoffspeicher, sondern auch als effektiver Standort für die Gewinnung von umweltfreundlichem Windstrom. Windkraftanlagen in Wirtschaftswäldern schützen dabei den Menschen, ohne den Lebensraum Wald zu zerstören.

Eine Realisierung von Windkraftanlagen im Forst kann nur von erfahrenen Projektentwicklern umgesetzt werden, damit der Wald als schützenswerter Naturraum und Erholungsgebiet erhalten bleibt. UKA realisiert Windenergieprojekte im Wald auf Gebieten mit Monokulturen – vorrangig in forstwirtschaftlich genutzten Nadelholzgebieten. Ökologisch wertvolle Wälder bleiben bei der Flächenauswahl grundsätzlich außen vor.

Die UKA-Gruppe hat bereits über 80 Windräder in Nutzwäldern realisiert. Darunter sind sowohl Erweiterungsanlagen bestehender Windparks als auch Großprojekte, wie Klein Leine (Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald) mit 22 Windenergieanlagen der 3,3 bis 3,45 Megawatt-Klasse.

Windkraftanlagen im Wald: Klima- und Waldschutz vereinbar?

Wälder sind die größten Klimaschützer, da sie als gigantischer, natürlicher Kohlenstoffspeicher fungieren. Wälder bedecken 30 Prozent der Landoberfläche weltweit, sie speichern dabei etwa die Hälfte des auf der Erde gebundenen Kohlenstoffs. Gleichzeitig kann ein Teil dieser Wälder – jener, der für Holzanbau und als Wirtschaftswald vorgesehen ist – auch zur Gewinnung von umweltfreundlichem Windstrom genutzt werden. Windenergieanlagen tragen so zum Klima- und Umweltschutz bei. Sie stoßen im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken kein Kohlendioxid aus und dämpfen somit den Prozess der Erderwärmung und bewahren dadurch Flora und Fauna.

Der Lebensraum Wald wird durch Windenergieanlagen nicht zerstört. Je Anlage werden weniger als 0,2 Hektar beansprucht. Als Kompensation forstet UKA 1:1 ökologisch wertvollen, artenreichen Mischwald wieder auf. Die Wege, welche nur für den Bau benötigt wurden, werden als gestufter Waldmantel mit Laubgehölzen umgestaltet. Dies erhöht die Biodiversität in Monokulturen und dient zugleich dem Artenschutz.

Sie haben Fragen oder Bedenken hinsichtlich Windkraft im Wald? Antworten geben wir in unseren FAQ.

Waldprojekte

Windpark Göllnitz-Lieskau-Rehain

Gebaut 2013

Erweiterungen 2014, 2015 und 2016
29 Windenergieanlagen:

  • 17 Vestas V112, 3,0 MW, 140 m Nabenhöhe
  • 2 Vestas V126, 3,3 MW, 137 m Nabenhöhe
  • 3 Vestas V117, 3,3 MW, 141,5 m Nabenhöhe
  • 7 Vestas V126, 3,45 MW, 137 m Nabenhöhe

Windpark Klein Leine

Gebaut 2014

Erweiterung 2015, 2016
22 Windenergieanlagen:

  • 3 Vestas V126, 3,45 MW, 137 m Nabenhöhe
  • 19 Vestas V112, 3,3 MW, 140 m Nabenhöhe

Calau-Schadewitz

Gebaut 2012

7 Windenergieanlagen:

  • Vestas V112, 3,0 MW, 140 m Nabenhöhe

Zusätzliche Erträge für Waldeigentümer

Durch die Kompatibilität von Windenergie mit anderen Formen der Waldwirtschaft stellt sie eine zusätzliche Einnahmequelle für Waldeigentümer dar: Sie können Pachteinnahmen für den Standort oder Gewinne aus einer eigenen finanziellen Beteiligung an der Investition erzielen.

Fünf Vorteile von Windkraft im Wald

  1. Die Erzeugung von Windenergie im Wald ist effektiv und wirtschaftlich. Durch die heute verwendeten Turmhöhen von bis zu 140 Metern befinden sich die Rotoren in einer Luftschicht mit hohen Windgeschwindigkeiten. Durch die Höhe wird auch die ertragsmindernde Rauigkeit der Baumwipfel nahezu aufgehoben.
  2. Wirtschaftsforste bieten neue Windkraftstandorte, die für die Ausbauziele im Rahmen der Energiewende dringend benötigt werden.
  3. Die Anhebung der Nabenhöhe hat noch weitere Vorteile: Zum einen bringt ab einer Turmhöhe von 100 Metern jeder zusätzliche Höhenmeter rund ein Prozent Ertragssteigerung. Zum anderen kann die Energiegewinnung durch den Einsatz längerer Rotorblätter zusätzlich befördert werden.
  4. Die Installierung von Windenergieanlagen in siedlungsfernen Wirtschaftswäldern schützt den Menschen. So dienen die Bäume als Sichtschutz, wodurch die Türme auch im Nahbereich kaum wahrgenommen werden. Zusätzlich liegt die Geräuschkulisse des Waldes meist über dem der Windenergieanlagen. Anwohner fühlen sich somit durch Schlagschatten oder Geräusche in ihrer Lebensqualität nicht eingeschränkt.
  5. Im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen entsteht artenreicher Mischwald. Für jeden Quadratmeter gerodeten Wald wird 1:1 an anderer Stelle wieder Wald aufgeforstet. Dies erhöht die Biodiversität in Monokulturen.